Psychotherapie, Coaching
körperorientierte Begleitung
Häufig gestellte Fragen
Diese Fragen werden mir häufig gestellt
Ablauf, Kosten, Erwartungen
Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Psychotherapie?
Der inhaltliche Unterschied besteht darin, dass Coaching sich auf nicht-behandlungsbedürftige Themen bezieht, z. B. den Beruf, die Beziehung, allgemeine Lebensfragen.
Der finanzielle Unterschied: Psychotherapie ist umsatzsteuerfrei.
Coaching und (Paar-) Beratung sind keine therapeutischen Behandlungen und werden daher mit 19% MwSt. belegt. Deshalb sind die Preise für diese Leistungen höher.
Bei der Online-Buchung können Sie Coaching oder Psychotherapie wählen. Wir entscheiden dann im Gespräch, was für Sie passend ist.
Woher weiß ich, ob Ihre Arbeitsweise für mich passt?
Das finden wir in einem kostenlosen Orientierungsgespräch heraus. Generell kommen Menschen zu mir, die selbst aktiv werden möchten. Die bemerkt haben, dass „nur Reden“ nicht hilft. Die endlich Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen wollen. Die wissen, dass es keine „Heilung auf Knopfdruck“ gibt.
Menschen, die „geheilt“ werden wollen oder die sofort Ergebnisse erwarten, ohne eigenes Zutun, passen meistens nicht zu mir.
Wie lange dauert eine Therapie?
Das lässt sich zu Beginn nicht pauschal sagen. Manche konkreten Anliegen lassen sich bereits in einer Sitzung oder wenigen Sitzungen gut bearbeiten, andere brauchen eine längere Begleitung.
Nach den ersten ein bis zwei Sitzungen kann ich meist besser einschätzen, welcher Rahmen aus meiner Sicht für Ihr Anliegen sinnvoll ist. Nach einigen Sitzungen schauen wir gemeinsam, was sich verändert hat und ob eine weitere Begleitung sinnvoll ist, die Abstände größer werden können oder die Therapie beendet werden kann.
Sie legen sich bei mir generell nicht auf eine bestimmte Anzahl von Sitzungen fest.
In welchem Abstand finden die Sitzungen statt?
Auch das richtet sich nach Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Situation. Bei hoher Belastung oder zu Beginn einer Therapie können wöchentliche Termine sinnvoll sein. Häufig empfehle ich zunächst einen Abstand von ein bis zwei Wochen.
Im weiteren Verlauf können die Abstände größer werden. Nach den ersten ein bis zwei Sitzungen gebe ich Ihnen eine konkrete Empfehlung, welcher Rhythmus aus meiner Sicht sinnvoll ist.
Gibt es ein kostenloses Erstgespräch?
Ja – ich nenne es Orientierungsgespräch, und es dauert bis zu 15 Minuten. Buchen können Sie es unter Terminvereinbarung.
Wie sieht eine erste Sitzung typischerweise aus?
Wir lernen uns erst einmal kennen – ich stelle Fragen, Sie stellen Fragen… damit wir uns beide (oder alle drei, im Falle einer Paarberatung) orientieren können.
Ihr Anliegen ist zentral in dieser ersten Sitzung – und eine Frage, die ich ganz bestimmt stellen werde, lautet: „Woran würden Sie (hinterher) merken, dass die Therapie / Beratung für Sie hilfreich war?“
Die erste Sitzung dauert so lang, wie alle anderen Sitzungen: 60 Minuten.
Was kostet eine Sitzung und wie kann ich bezahlen?
Für eine Therapiestunde für Einzelpersonen (60 Minuten) berechne ich 120 Euro.
Für Coaching (60 Minuten) berechne ich 143 Euro inkl. MWSt., für Paarberatung (60 Minuten) 160 Euro inkl. MWSt.
Psychotherapie ist umsatzsteuerfrei.
Coaching und (Paar-) Beratung sind keine therapeutischen Behandlungen und werden daher mit 19% MwSt. belegt. Deshalb sind die Preise für diese Leistungen höher.
Siehe dazu auch Terminvereinbarung.
Ich verschicke die Rechnungen immer am Ende eines Monats – Sie überweisen mir den Rechnungsbetrag.
Bezahlt die gesetzliche Krankenkasse die Therapie bei Ihnen?
Klare Botschaft: Nein. Die Kasse bezahlt nur Psychotherapien bei approbierten Psychotherapeuten.
Bei mir müssen Sie selbst bezahlen oder – falls zutreffend – über eine private Krankenversicherung abrechnen.
Bezahlt eine private Krankenversicherung (PKV) meine Leistungen?
Hier kann ich keine pauschale Aussage treffen, denn es kommt auf verschiedene Faktoren an:
– die PKV
– Ihr Tarif bei der PKV
– die enthaltenen Leistungen in Ihrem Tarif / Vertrag
Da es viele PKVs, viele Tarife und viele Kombinationsmöglichkeiten gibt, sollten Sie am besten vor der Therapie bei Ihrer nachfragen – falls Sie auf jeden Fall Ihre Rechnungen einreichen wollen.
Wie ist das mit der Beihilfe?
Ich habe noch nie erlebt, dass die Beihilfe meine Leistungen bzw. ihren Anteil daran bezahlt. Aber fragen schadet ja nicht – das müssen wiederum Sie machen.
Inhaltliche Fragen
Was ist körperorientierte Psychotherapie und wie unterscheidet sie sich von „klassischer“ Gesprächstherapie?
In der körperorientierten Psychotherapie beziehen wir den Körper mit ein, z. B. welche Wahrnehmungen gibt es im Körper, welche Signale gibt mir mein Körper und was können sie bedeuten, wie kann die Informationen aus meinem Körper klug nutzen?
Dieses Vorgehen kombiniere ich immer mit dem Gespräch… und unterstütze dabei, den Körper zur Lösung bestimmter Fragestellungen miteinzubeziehen, z. B. zur Emotionsregulation.
Siehe dazu auch 5 Gründe, weshalb Reden allein oft nicht reicht.
Wie kann Somatic Experiencing® mir helfen – und was passiert da?
Somatic Experiencing® ist durch die Grundhaltung geprägt, dass Trauma keine Krankheit oder Störung ist. Die körperliche und seelische Reaktion auf ein traumatisches Ereignis ist eine normale Reaktion auf ein unnormales Ereignis.
Im Mittelpunkt der Traumaarbeit steht dabei vor allem das Auf- und Nachspüren von Körperempfindungen und Körperimpulsen, jedoch auch von Emotionen, inneren Bildern, Gedanken und Überzeugungen. Zu Beginn des Bewältigungsprozesses steht die Aktivierung von Ressourcen, die das körperliche oder das emotionale Über- und Weiterleben ermöglicht haben und von Ressourcen, die die Stabilisierung im Hier und Jetzt unterstützen.
Somatic Experiencing® fördert das Hin- und Herbewegen zwischen Traumaspuren im Körper und den vorhandenen Ressourcen. Dieses Bewegen lässt uns erleben, dass wir uns durch schwierige, kaum aushaltbare Empfindungen hindurchbewegen können.
Unsere Zusammenarbeit auf Augenhöhe macht es möglich, dass der Körper gebundene Überlebensenergie entlädt. Dadurch entsteht eine Hinbewegung zu einer entspannten Wachsamkeit und zur Lebendigkeit.
Weitere Informationen zu Somatic Experiencing® finden Sie hier: https://www.somatic-experiencing.de/was-ist-somatic-experiencing/. Auf dieser Seite wird auch beschrieben, wie eine Somatic-Experiencing®-Sitzung abläuft.
Was bedeutet „systemisch“ bzw. „hypnosystemisch“ in Ihrem Ansatz?
In meiner Arbeit kombiniere ich bewährte therapeutische Methoden, die Ihnen helfen, Ihre inneren Ressourcen zu entdecken und zu aktivieren – die Systemik und die Hypnosystemik gehören dazu.
Während wir in der Systemik Ihre rationalen Überlegungen und Denkmuster in den Blick nehmen, öffnen wir mit Hilfe des hypnosystemischen Ansatzes gleichzeitig Räume für die unbewussten Potenziale, die in Ihnen schlummern. Sie bemerken, wie Sie gezielt auf Ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten zugreifen können – auch in herausfordernden Momenten.
Haben Sie einen Masterplan?
Diese Frage wurde mir tatsächlich einmal gestellt. Und nein – einen Masterplan habe ich weder für eine Therapie noch für mein Leben.
Was ich aber habe, ist eine therapeutische Orientierung. Zu Beginn klären wir Ihr Anliegen und schauen, was Sie verändern möchten. Nach den ersten Sitzungen gebe ich Ihnen eine Einschätzung, welcher Rahmen und welche nächsten Schritte aus meiner Sicht sinnvoll sind.
Gleichzeitig ist Therapie kein linearer Prozess. Manchmal verändert sich ein Anliegen, manchmal wird etwas anderes wichtig. Deshalb überprüfen wir im Verlauf immer wieder gemeinsam, wo wir stehen und woran wir weiterarbeiten möchten.
Und in der einzelnen Sitzung bleibt Raum für das, was sich gerade zeigt.